Ein verheerender Erdrutsch hat Hunderte von Toten gefordert, nachdem Dutzende Häuser in einem abgelegenen Dorf im Norden Papua-Neuguineas unter Wasser lagen und Familien eingeschlossen waren. Laut Berichten von Reuters ereignete sich die Verwüstung am frühen Freitag im Dorf Kaokalam, und die Bewohner berichteten von grauenhaften Zerstörungen. Augenzeugen berichteten, dass mehr als 50 Häuser von dem Erdrutsch verschluckt wurden, der viele Bewohner im Schlaf überraschte. Die Zahl der Todesopfer wird auf fast 300 geschätzt, darunter auch Angehörige verzweifelter Dorfbewohner.

Die Australian Broadcasting Corp und die lokalen Medien haben über 100 bestätigte Todesopfer gemeldet, aber die Zahl dürfte im Zuge der anhaltenden Rettungsbemühungen noch steigen. Von Augenzeugen geteilte Aufnahmen in den sozialen Medien zeigen ein Bild des Chaos und der Verzweiflung, in dem Menschen verzweifelt in den Trümmern nach Lebenszeichen suchen. Das Klagen hallt durch die verwüstete Landschaft, während Angehörige auf Neuigkeiten zu ihren vermissten Familienmitgliedern warten. Premierminister James Marape gab eine Erklärung ab, in der er die Katastrophe anerkannte, den Betroffenen sein Beileid aussprach und bekräftigte, dass die Behörden ihre Kräfte mobilisieren, um auf die Krise zu reagieren.
Er räumte jedoch ein, dass eine umfassende Einschätzung der Lage noch aussteht. Während die Zahl der Todesopfer steigt und das Ausmaß der Zerstörung deutlich wird, ist die einst so lebendige Gemeinde erschüttert und von Trauer überwältigt. Jetzt, da die grausame Realität der Tragödie klar wird, werden die Bemühungen intensiviert, die immense Herausforderung zu meistern, Überlebende zu retten und den mühsamen Prozess des Wiederaufbaus inmitten überwältigender Zerstörung einzuleiten.
