Taifun Gaemi, der dritte schwere Sturm der Saison, hat in der Provinz Fujian verheerende Schäden angerichtet. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Xinhua waren über 766.000 Einwohner betroffen und verursachten direkte wirtschaftliche Schäden von insgesamt etwa 1,6 Milliarden Yuan (etwa 224,35 Millionen US-Dollar). Das zerstörerische Wetterereignis veranlasste die Behörden bis Sonntagmorgen, 312.700 Menschen aus Hochrisikogebieten zu evakuieren.

Als Reaktion darauf mobilisierte die Provinz eine massive Rettungsaktion mit 2.763 Teams, 69.400 Mitarbeitern und 15.600 Ausrüstungsgegenständen. Diese Teams arbeiteten unermüdlich daran, die Auswirkungen des Sturms zu mildern und den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen. Trotz der schweren Bedingungen hat das Amt für Hochwasserschutz und -kontrolle der Provinz bestätigt, dass derzeit keine Opfer gemeldet wurden. Diese Ankündigung ist angesichts der weitreichenden Zerstörung eine Erleichterung.
Die schweren Regenfälle, die der Taifun Gaemi verursachte, führten von Donnerstag bis Sonntag zu Überschwemmungen von 17 Flüssen in der Region, was die Herausforderungen für die örtlichen Behörden und Rettungsteams noch verschärfte. Die Bemühungen, die Normalität wiederherzustellen, zeigen jedoch Anzeichen von Erfolg. Alle durch den Taifun verursachten Stromnetzausfälle wurden behoben, so dass die Stromversorgung nicht länger unterbrochen ist.
Auch die Telekommunikationsnetze blieben während der gesamten Tortur stabil und ermöglichten eine effektive Kommunikation und Koordination der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen. Die Lage in Fujian bleibt angespannt, aber unter Kontrolle, da die Teams weiterhin unermüdlich daran arbeiten, die Sicherheit zu gewährleisten und die Stabilität nach dem Taifun Gaemi wiederherzustellen.
